BBF-065: Worte zum Sonntag mit Sebastien

Ich habe Gast (in der Folge) und bin zu Gast bei Sebastien, der gerne auch podcasten möchte. Ort des Geschehens war Sebastiens geile Wohnung im 15. Stockwerk des einzigen Kehler Hochhauses, von wo aus die Stadt ungefähr so aussieht:

DSC00213kl

Technisches Setup war wieder meine Low-Budget-zwei-Headsets-an-ein-H2-Lösung:

setup

(und irgendwo springt jetzt ein Audioprofi aus dem Schrank und verprügelt mich mit einer neunschwänzigen Peitsche aus XLR-Kabeln – 50 shades of audiogelöt)

Kurzer Test – ein Podcaster, zwei Headsets:

headsettest

Vor der Aufnahme kredenzt Sebastien noch das geilste Chili, das ich jemals aß:

chili

Themen der Folge sind die Sticker und die beteiligten Druckereien, Sebastiens Chilirezept, unsere Tageszeitung, unsere Stadt, Podcasting, unsere ersten, zweiten und drittens Autos, Abschweifen und und und…

Sebastien, mir hat es Spaß gemacht, ich wünsche eine Wiederholung!

Von euch, liebe HörerInnen, erwarten wir Gesprächsthemenvorschläge. Entweder mit dem Hashtag #brombeerthema auf Twitter oder App.net oder per Mail an daniel@brombeerfalter.de – oder in den Kommentaren. Wir können über alles ahnungslos reden!

Viel Spaß mit dieser Folge!

http://brombeerfalter.de/podcast/bbf-065.mp3

15 Kommentare

  1. Markus sagt:

    Sebastien, würdest Du nochmal eine Rezeptskizze (braucht nicht druckreif zu sein 😉 ) für dein Chili in die Kommentare werfen?

    Zu Themen: Ich bin beim Hören noch am Anfang eures Kehl-Themas, aber da scheint mir doch noch Material für einen eigenen Podcast zu sein, wenn ihr nicht _nur_ über Kehl jammert, sondern die Themen in Bezug setzt zu Entwicklungen die auch Nicht-Kehler interessieren. Dialog, Solo oder vielleicht auch Interviews mit Menschen aus Kehl (aus Handel, Vereinen, Bürgerschaft, Sozialarbeit etc…) zu ihren Themen/Problemen, die ja so ähnlich bestimmt auch Menschen in anderen Städten plagen?
    Letzteres macht aber natürlich immensen Produktionsaufwand, den würde ich mir selbst wohl nicht ans Bein binden :-/

    • Hallo Markus,

      Kehl als Thema gefällt mir sehr gut und ich habe schon ein paar Ideen. Vielleicht nicht als reine Kehl-Folge (dazu schweifen wir ohnehin zu stark ab), aber immer wieder mal was einfließen lassen. Das gibt mir zusätzlich die Möglichkeit, mal außen ein bisschen mehr zu machen 🙂 Danke für den super Vorschlag.

      Und ich wollte jetzt keinesfalls als ewiger Nörgler rüberkommen, aber wie schon erwähnt hat man als Einwohner in den letzten zehn Jahren wirklich den Eindruck, als verringere sich die Lebensqualität ganz gezielt und geplant, nur um noch einen schnellen Euro mehr irgendwo mitzunehmen. Ansonsten könnte Kehl echt angenehm sein 🙂

  2. Dotti sagt:

    Hallo, ihr zwei,

    das war eine sehr unterhaltsame und schöne Folge. Ihr ergänzt euch sehr gut – da nimmt keiner dem anderen die Butter vom Brot 😉
    Ich freue mich schon auf Hörstoff von Sebastien – er findet bestimmt ein Themengebiet, mit dem er uns unterhalten kann. Und Hörstoff kann man ja bekanntlich nie genug haben!

    Ich wünsche ihm auf jeden Fall einen tollen Start ins Podcaster-Leben!

    Liebe Grüße!
    Dotti von der Hörmupfel aus dem Allgäu, die nicht wissen möchte, wie Daniel seine Eier isst 😀

    • Sebastien sagt:

      Vielen Dank Dotti das ging ja runter wie Öl 🙂
      Tatsächlich kam mir eine Idee für einen Chanel, aber ich will jetzt noch nicht Spoilern. X-D

  3. Dotti sagt:

    P.S.: Als Daniel seine Heimatstadt Kehl beschrieben hat, bin ich neugierig geworden und habe mir die Stadt mal über GoogleMap angeschaut. Lustig fand ich, dass man Straßburg wohl ausgiebig per Streetview „befahren“ kann…. die Aufnahmen aber an den Brücken, die über den Rhein führen enden.

    Sieht wirklich ein wenig danach aus, als würde es sich nicht lohnen, Kehl zu besuchen 😉

    lg Dotti

    • Ja, Bilder von deutschen Häusern.. ganz heikle Sache… wir haben sogar einen Anwohner (dummerweise sogar ein Fahrgast), der sein Haus verpixeln ließ, weil es so nahe an der Grenze steht, dass es auf einem der Straßburger Fotos in Daumennagelgröße zu sehen war 😀

    • xtc123 sagt:

      Vieleicht nicht direkt Kehl – definitiv aber – wie in der Sendung gesagt – die ganze Gegend drumherum, beidseitig des Rheins.

  4. Ralph sagt:

    Ich verstehe das Problem nicht. Themen?! Am Arsch – hat doch auch so super funktioniert 😀

  5. Sebastien sagt:

    Klar Markus hier das Rezept:
    1000g Rindergulasch
    400g Rinderhack
    400g Chorizo Salami
    125g Speckwürfel
    3 Zwiebeln
    2 Knoblauchzehen
    4 Chilischoten
    200g Tomatenmark
    400g Tomatenstücke in der Dose
    2 TL Kümmel
    1 TL Estragon
    1 EL Zucker
    1 EL Salz
    1 EL Pfeffer
    2 EL Oregano
    2 EL Worcestershiresauce
    2 EL Essig
    100g Zartbitterschokolade
    2 Bier 0,33l
    2 große Dosen Rote Bonen

    So also Rinder Gulasch scharf braten, dann raus nehmen, dann das Hack mit den Zwiebeln dem Knoblauch und dem Speck anbraten, dann das Rindergulasch wieder rein und dann alles in den Topf (außer die Bonen) was noch übrig ist, am besten das Bier zuerst. Auf kleiner Flamme köcheln lassen, nach etwa zwei Stunden könnte man es essen, am besten wäre aber es am nächsten Tag wieder aufwärmen und da dann nochmal 2-3 Stunden köcheln lassen. So 10 Minuten vorm servieren die abgetropften Bonen dazu.

    So dann guten Hunger 🙂
    Und das mit dem „hat doch super funktioniert sehe ich mal dezent als Kompliment“

  6. xtc123 sagt:

    Sehr schöne Sendung allgemein – und das ohne vorhergeplante Themen. Schön wären wirklich Außenreportagen bzw.-spaziergänge mit ganz viel „Atmo“, am besten mit euch im Duett. Es gibt viel zu wenig Podcasts mit schöner Stereoatmo. Viele bekannte Podcasts benutzen sündhaft teure Headsets/Mixer und klingen dann wie Deutschlandfunk – nur schlechter recherchiert.
    Sebastians Gedankengang zum Thema „Resteessen“ kann ich nur zustimmen. Es gibt noch einen zweiten Satz, deroftmals in Kulinarikpodcasts, Kochshows oder Radiosendung zum Thema Essen fällt: „Das war ursprünglich mal ein Arme-Leute-Essen!“ Egal wie selten der nicht selten, egal wie teuer oder nicht – irgendwie scheint alles „früher mal ein Arme-Leute-Essen“ gewesen sein.

  7. Jörn sagt:

    Hach, Fiat Panda. Mein erstes Auto war auch einer. Hat damals 50 Mark gekostet, ich war selbst nur zweii Jahre älter als mein Auto und mit seinen 34 PS hat es mich tatsächlich noch mehr als 20.000 Kilometer weit getragen. Danach hatte ich noch drei, aber zu keinem von denen hatte ich so eine enge Freundschaft wie zu dem einen. 🙂

    Zum Thema „Podcasten“: Ich wäre ja vorsichtig mit so offenen Wünschen, denn mich würde tatsächlich das Liebesleben der Löwenzähne interessieren, gern auch unter dem Aspekt der Eindämmung im heimischen Garten. Dazu vielleicht so vier bis zehn Folgen á 45 Minuten? Das sollte doch gehen. 😛 Nun hast Du hat offenbar schon ein Thema gefunden, ansonsten hätte ich jetzt auf podcastideen.tumblr.com verwiesen, wo sich garantiert für jeden eine spannende Idee findet.

    Ansonsten halte ich es mit Daniel und sage „Einfach machen“. Ein WordPress selber hosten mit Podlove als Veröffentlichungstool ist meine Empfehlung. Das ist zwar etwa frickelig einzurichten, aber wenn es einmal läuft, dann rennt es auch richtig und macht Dir das Leben enorm viel leichter.

    Viel Spaß!

  8. Felix sagt:

    So ihr zwei,

    vielen Dank für die tolle Folge und die spannenden Gespräche. Der Genuss der Folge liegt schon eine Weile zurück, aber der Grund für meinen Beitrag ist auch ein anderer. Ich hatte sehr große Lust das Rezept von Sebastien nachzukommen und dazu bin ich über die Ostertage auch gekommen. Und was soll ich sagen? Es hat sehr gut geschmeckt und nach anfänglicher Skepsis war es ein wahrer Genuss für den Gaumen.

    Für das Rezept und die dazugehörige Folge und auch die anderen Episoden vom Brombeerfalter möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

    • Ich sage schon mal in unserer beider Namen herzlichen Dank für die netten Worte. Die Folge 100 wird wieder zu zweit produziert werden – und da werden wir uns auch eingehend mit all den Kommentaren auf unser erstes Duett beschäftigen 🙂

    • Sebastien sagt:

      Danke das freut mich zu hören. Ich wusste vor dem ersten Kochen auch nicht was ich davon halten soll, aber es überzeugt…. 🙂

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