BBF-163m: Wieder offline

Vom letzten Rest meiner langen Fahrt mit der netten Gruppe geht es über Gedanken zur aktuellen Folge des Nord-Süd-Gefälles zum Elektronikmarkt, wo ein neuer Produktionsrechner den Weg in den Einkaufswagen fand. Nur so richtig produzieren kann ich nicht, weil mich mein Internetanbieter mal wieder im Zuge von Wartungsarbeiten abgeklemmt hat.

Viel Spaß beim Hören.

http://brombeerfalter.de/podcast/bbf-163m.mp3

2 Kommentare

  1. dotti sagt:

    Hallo, Daniel,

    es wird mal wieder Zeit für einen Kommentar – viel zu selten setze ich mich hin und gebe meinen Podcast-Kollegen Feedback.

    Ich höre gerade deine aktuelle Folge und bin bei dem Thema „Rüdesheim“ gleich hellhörig geworden. Wir haben mal ein paar Tage dort auf einem Campingplatz verbracht. Den Campingplatz würde ich nicht empfehlen, weil der Betreiber mir extrem unsympathisch war und seine Gäste nicht als Gäste, sondern als Bittsteller behandelt hat.
    Aber Rüdesheim selbst fand ich sehr hübsch, wenn man mal die von dir genannten einschlägigen drei Touristen-Gassen außer Acht lässt. Sobald man sich von ihnen entfernt, kann man das schöne Rüdesheim kennenlernen. Vor allem an die nette Seilbahnfahrt zu diesem imposanten Denkmal hinauf (mir ist im Moment der Name entfallen), hat mir richtig gut gefallen und eine kleine Wanderung im Anschluss daran ist mir noch sehr in Erinnerung. Auch die eine oder andere Buschenschenke ist ein Besuch wert – abseits der Touristenroute.

    Dass es nur wenige Brücken in diesem Gebiet gibt, die den Rhein überspannen, ist uns damals auch lästig aufgefallen. Zwar waren wir mit dem Pkw und den Rädern unterwegs, aber auch da musste man schon genau planen, wenn man mal die Flussseite wechseln wollte.

    Zum Thema Angst wegen Anschläge. Nach der Aufnahme des Nord-Süd-Gefälles, in der ich gesagt habe, dass ich große Veranstaltungen nicht mehr gerne besuche und mich auch beeinflussen lasse, geschah der Amoklauf in München. Ich hatte eine Woche zuvor den Plan gehabt, „Tollwood“ zu besuchen. Kurz darauf geschah dieser Amoklauf in nur wenigen hundert Metern Entfernung. Nenne mich abergläubisch, aber ich hatte irgendwie das Gefühl, dass ich richtig daran getan hatte, nicht zu Tollwood zu fahren. Schon oft ist es mir passiert, dass ich irgendwelchen Ereignissen nur „knapp“ entkommen bin (Ägypten, Thailand, Amerika etc.) und vielleicht bin ich deshalb etwas paranoid veranlagt 😉

    „Sich den Spaß ‚von denen‘ nicht verderben lassen“ ist ein schöner Spruch, um sich selbst Mut zu machen. Aber ich halte es da lieber mit dem „Vorsicht ist besser als Nachsicht“-Spruch und besuche große Veranstaltungen nur noch mit vollem Bewusstsein, dass etwas passieren kann/wird – überall und immer möglich. Und die bewaffneten Männer vor den Institutionen erwecken in mir kein Vertrauen, weil ich nicht weiß, wie gut sie ausgebildet sind und ob das nicht irgendwelche Ex-Hausmeister sind, die einen dreiwöchigen Waffenkurs bekommen haben 😉

    Aber so ist das. Wir müssen damit leben lernen. In vielen Ländern ist das schon seit vielen Jahrzehnten Gang und Gäbe – nun ist es eben auch bei uns angekommen. Traurig, aber wahr.

    lg Dotti

    • Ui, vielen lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar.
      In der Tat hatte ich selbst kaum Zeit, Rüdesheim näher zu erkunden, aber vielleicht radle ich ja mal wieder dort vorbei. Das Campen direkt an diesem Abschnitt des Rheins verkneife ich mir ohnehin nach Möglichkeit, weil die nahen Güterzugstrecken doch für einen gewissen Geräuschpegel im Zelt sorgen. Wobei man das, was Du über den Rüdesheimer Platz zu berichten hast, auch dem Kehler Platz nachgesagt wird – je nach Tagesform hat dessen Eigentümer auch solche Allüren 🙂

      Was die Anschläge angeht: wie gesagt meide ich Menschenmassen schon immer gerne und zur Zeit häufen sich die Vorfälle tatsächlich. Dass man sich da dann lieber fernhält, kann ich mehr als gut nachvollziehen. Traurig fände ich es nur, wenn in Zukunft manche Veranstaltungen gar nicht mehr stattfinden würden.

      LG Daniel

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