BBF-188m: Fernbusmissstandsgedanken

Ich bin unterwegs beim Landratsamt in Sachen Führerschein A38, in Freiburg beim schwedischen Innenausstatter und ganz kurz auch in Sachsen-Anhalt. Außerdem habe ich es nun doch geschafft, mir die Team-Wallraff-Reportage zum Fernbuswesen anzuschauen und mache mir ausführlich Gedanken darüber.

Viel Spaß beim Hören.

http://brombeerfalter.de/podcast/bbf-188m.mp3

2 Kommentare

  1. Martin Habel sagt:

    Hallo Daniel,
    zu den Problemen mit Busfahrten:
    Dies sind nur Einzelbeispiele!

    Wir wurden von Karlsruhe zum Flughafen nach Stuttgart gefahren.
    Hinfahrt alles kein Problem.
    Auf der Rückfahrt hatten wir einen sehr freundlichen ungarischen Busfahrer, der leider kein Wort Deutsch oder Englisch verstand, und die Strecke zum ersten mal fuhr.
    Da wir am Sonntag morgen die einzigen Fahrgäste waren, konnten wir ihn dann zur Haltestelle nach Pforzheim und zu unserer Haltestelle in KA dirigieren.
    Der Bus war von einem Mittelbadischen Busunternehmen.

    Ein anderes Beispiel war der Schienenersatzverkehr zwischen Bruchsal und Mühlacker 2011.
    Die gesamte Aktien dauerte etwa 4 Monate, war also lange vorgeplant. Der Bedarf an Fahrzeugen und Fahrern entsprechend groß.
    Die Fahrer sahen die Strecke erst als sie im Liniendienst fuhren.
    Da sie nicht aus den Umgegend gekommen sind wurden die Fahrgäste zu „Navigatoren“.
    Die Streckenführung war halt auch nicht so einfach.
    Leider wurden die Fahrer öfters getauscht so dass dieses Prozedere immer wieder stattfand.
    Den Fahrern ist hier kein Vorwurf zu machen, das Busunternehmen hätte den Fahrern wenigstens Kartenmaterial und eine Mitfahrt zukommen lassen.

    Es gibt da aber auch sehr positive Beispiele:
    Ein Busfahrer in Bad Herrenalb: Da bekommt man bei jeder Fahrt Informationen zu den Orten und aktuellen Ereignissen.

    Grüße aus dem Badischen sendet

    Martin

    • Daniel sagt:

      Oh ja, das Problem, dass man ortsunkundige Fahrer ohne ausreichende Informationen auf die Piste schickt, kenne ich leider auch. Das ist wirklich etwas, was beim Kunden sehr schlecht wirkt. Manchmal passiert es eben, wenn Fahrer kurzfristig gewechselt werden müssen, aber dann sollte man zumindest jemanden schicken, der mit seinem Navi umgehen kann und zumindest alle Adressen der Haltepunkte ordentlich genannt bekommt. Ich wurde auch schon mal aus einem laufenden Auftrag abgezogen, weil irgendein Flugzeug statt in Saarbrücken in Baden-Baden landen musste und plötzlich ein Flugzeug voll Passagiere per Bus nach Saarbrücken an den Flughafen (von dem ich bis dato nicht einmal wusste, dass er überhaupt existiert) gefahren werden musste. Klar war ich massiv ortsunkundig, auch wenn ich eine vage Idee von der Fahrstrecke hatte. Aber es ging trotz Navi dann doch. Allerdings kann es natürlich sein, dass man im Gelegenheitsverkehr, den ich ja fahre, durch die ständig wechselnden Ziele auch weniger Angst und mehr Erfahrung hat, wenn es um die Fahrt auf unbekannte Strecken nach Karte und Navi geht. Jemand, der sich im Linienverkehr wohlfühlt, hat ja meistens gar nicht den Bedarf, sich damit näher zu befassen.

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