Gottesanbeterin – 7 faszinierende Fakten

Gottesanbeterin – 7 faszinierende Fakten

Die Gottesanbeterin gehört zu den beeindruckendsten Insekten der Welt. Mit ihrer aufrechten „betenden“ Haltung, blitzschnellen Fangarmen und erstaunlichen Fähigkeiten wirkt sie fast wie ein kleines Alien in unserer Natur. Hier sind 7 faszinierende Fakten über diese außergewöhnlichen Jägerinnen:


Der Name kommt von ihrer „Gebetshaltung“

Der deutsche Name „Gottesanbeterin“ bezieht sich auf die typische Haltung der Vorderbeine, die wie zum Gebet gefaltet aussehen. Wissenschaftlich gehört sie zur Ordnung der Mantodea, die weltweit über 2.400 Arten umfasst.

Quelle:
https://www.britannica.com/animal/mantid


Perfekte Lauerjäger

Gottesanbeterinnen sind Meister der Tarnung. Viele Arten sehen aus wie Blätter, Zweige oder sogar Blüten. Sie lauern regungslos und schlagen blitzschnell zu – ihre Fangarme klappen in wenigen Millisekunden zusammen.

Quelle:
https://www.nationalgeographic.com/animals/invertebrates/facts/praying-mantis


Der berühmte „Kopfbiss“ beim Paaren

Ein bekanntes (und oft übertrieben dargestelltes) Phänomen ist der sogenannte Sexualkannibalismus. Tatsächlich kann es vorkommen, dass das Weibchen das Männchen nach oder sogar während der Paarung frisst – dies passiert jedoch nicht immer.

Quelle:
https://www.sciencedirect.com/topics/agricultural-and-biological-sciences/sexual-cannibalism


Sie können ihren Kopf drehen

Gottesanbeterinnen sind eines der wenigen Insekten, die ihren Kopf um fast 180 Grad drehen können. Dadurch haben sie ein außergewöhnlich großes Sichtfeld.

Quelle:
https://www.britannica.com/animal/mantid


Räuber mit 3D-Sehen

Dank ihrer nach vorne gerichteten Facettenaugen besitzen sie ein ausgeprägtes räumliches Sehvermögen – eine Seltenheit unter Insekten. Das hilft ihnen, Entfernungen exakt einzuschätzen.

Quelle:
https://www.science.org/content/article/how-praying-mantises-see-3d


Auch in Deutschland heimisch

Die bekannteste europäische Art ist die Mantis religiosa, auch Europäische Gottesanbeterin genannt. Sie kommt mittlerweile auch in Teilen Deutschlands vor und profitiert von wärmeren Temperaturen.

Quelle:
https://www.bfn.de/artenportraits/mantis-religiosa


Sie sind wichtige Nützlinge

Gottesanbeterinnen fressen viele andere Insekten – darunter auch Schädlinge wie Fliegen oder Heuschrecken. Dadurch tragen sie zur natürlichen Regulierung von Insektenpopulationen bei.

Quelle:
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/heuschrecken-und-wanzen/


Faszinierende Jägerinnen der Natur

Ob durch ihre außergewöhnliche Jagdtechnik, ihre Tarnung oder ihre einzigartige Anatomie – Gottesanbeterinnen zählen zu den spannendsten Insekten überhaupt. Sie zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und überraschend die Natur sein kann.

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